53. Nis­sen Cup

(Text: Tim Dan­nen­berg, Fotos: Tim Dan­nen­berg, Pas­cal Steck)

Beim 53. Nis­sen Cup vom 25.–27. Juni 2026 in Aro­sa gin­gen drei Tur­ne­rin­nen und Tur­ner aus unse­rem Tram­po­lin­be­reich an den Start. Als Teil der Schwei­zer Dele­ga­ti­on nah­men Mari Rüfe­nacht und Noël Steck am Juni­or Wett­kampf teil, wäh­rend Elia Locher an sei­nem erst drit­ten World Cup teil­neh­men durfte.

Bereits am Don­ners­tag­abend gin­gen unse­re Junior/innen an den Start. Im Ein­zel­wett­be­werb schaff­te es Mari Rüfe­nacht, sich als 3. für das Fina­le in der Kate­go­rie 13–14 Jah­re zu qua­li­fi­zie­ren. Noël Steck turn­te eine sehr gute Pflicht­übung, muss­te aber lei­der in der Kür die Übung vor­zei­tig been­den. Für ihn stand somit kein Fina­le am Sams­tag mehr auf dem Pro­gramm. Elia Locher durf­te sich am Frei­tag mit den besten Tur­nern der Welt mes­sen. Mit Welt­mei­stern, Euro­pa­mei­stern und meh­re­ren Olym­pio­ni­ken war das Teil­neh­mer­feld auf Welt­klas­se­ni­veau. Ein­mal mehr zeig­te Elia sei­ne Fort­schrit­te auf inter­na­tio­na­ler Büh­ne. Mit einer sehr guten ersten Übung schaff­te er es erneut, sei­ne World Cup Lei­stun­gen zu über­bie­ten. In der zwei­ten Übung turn­te er zwar durch, konn­te aber nicht noch ein­mal sei­ne Lei­stun­gen über­trump­fen. So blieb es bei sei­ner per­sön­li­chen Best­lei­stung aus der ersten Übung. Bei 57 Star­tern schaff­te er es als bester Schwei­zer auf den 37. Schlussrang.

Auch im Syn­chron durf­te Elia noch an den Start gehen. Mit kur­zer Vor­be­rei­tung durch einen kurz­fri­sti­gen Wech­sel der Paa­rung war nicht all zu viel vom Schwei­zer Duo zu erwar­ten. Den­noch gab Elia zusam­men mit sei­nem Syn­chron­part­ner Gon­ça­lo Morais de Sou­sa Alves aus dem Stütz­punkt Aigle das Beste und been­de­te den Vor­kampf auf Rang 16.

Am Sams­tag durf­te Mari noch ein­mal an den Start gehen und die Schweiz im Fina­le ver­tre­ten. Lei­der muss­te sie schon kurz nach Beginn ihrer Übung die Rhein­fol­ge umstel­len und somit Ein­bus­se im Schwie­rig­keits­grad hin­neh­men. So schaff­te sie es lei­der nicht, sich gegen die star­ken Ath­le­tin­nen aus Gross­bri­ta­ni­en, Deutsch­land und Ita­li­en durchzusetzen.

Ins­ge­samt war der 53. Nis­sen Cup wie­der eine tol­le Gele­gen­heit für unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten, sich mit ande­ren Natio­nen zu mes­sen. Beson­ders schön war es auch zu sehen, dass die Vor­be­rei­tung unse­rer Gäste aus Neu­see­land und Austra­li­en in unse­rem Stütz­punkt gut ver­lau­fen ist und mit eini­gen per­sön­li­chen Best­lei­stun­gen und Final­plat­zie­run­gen belohnt wur­de. Für sie geht es nun ins heis­se Por­tu­gal an den näch­sten Worldcup.

Die Finals aus dem World Cup gibt es mit Exper­ten­kom­men­tar noch ein­mal zum Nach­schau­en auf swiss-sport.tv

Damit endet das erste Halb­jahr für unse­re Tur­ne­rin­nen und Tur­ner aus den ein­zel­nen Stütz­punk­ten und es geht in die wohl­ver­dien­ten Sommerferien.

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