Schloss Cup 2026

(Text: Tim Dan­nen­berg Fotos: Corin­ne Muff CC Pho­to­gra­phy / zvg.)

Unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten aus dem Tram­po­lin­be­reich haben wie­der ein stren­ges Wochen­en­de hin­ter sich. Am 24. Schloss Cup in Möri­ken-Wild­egg ging es für unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler um die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Schwei­zer Mei­ster­schaf­ten in der Ein­zel­dis­zi­plin sowie im Synchron.

Am Sams­tag ging es für die Jün­ge­ren an den Start. In der Kate­go­rie U11 Girls gin­gen gleich 4 von 8 Final­plät­ze an das NKL. Mit der höch­sten Schwie­rig­keit in der Kate­go­rie beleg­ten Livia Grüt­ter und Jon­lina Heyop­pe in der Schluss­rang­li­ste die Plät­ze 5 und 4. Ali­na Thei­ler schaff­te den Sprung auf das Podest und beleg­te hin­ter Mia Jeger auf Rang 1 und der Kon­kur­renz aus Rüti Platz 3. Fynn Schott schaff­te eben­so den Sprung in das Fina­le und zeig­te dort, was er im Trai­ning alles gelernt hat. Mit einer Übung mit 3 Sal­ti zeig­te er in sei­ner Kate­go­rie die höch­ste Schwie­rig­keits­no­te. Nur in der Hal­tung muss­te er Abzü­ge in der in Kauf neh­men. Am Ende beleg­te Fynn Rang 4.

Eine Alters­klas­se höher bei den U13 Girls gin­gen wie­der drei Ath­le­tin­nen im Fina­le an den Start. Amia Muff, Doro­thea Jay und Noa Fra­de de Almei­da zeig­ten ihre schwie­ri­ge­ren Übun­gen und sam­mel­ten wich­ti­ge Erfah­run­gen mit meh­re­ren Sal­ti und Bara­nis. Am Ende schaff­te Amia den 7. Rang hin­ter Doro­thea auf Rang 3 und Noa auf Rang 1.

Bei den U15 Girls gelang es dem Duo Ales­sia Frey und Mil­la Kirm­ser den Dop­pel­sieg zu holen. Sophia Sigel ver­pass­ten den Sprung auf das Podest nur knapp und lan­de­te auf Rang 4. Auch bei den U15 Boys schaff­ten es zwei NKL Sport­ler auf das Podest. Robert Kadriu und Niki­ta Eit­ner beleg­ten Rang 1 und 3. 

Im ein­zi­gen Qua­li­fi­ka­ti­ons­wett­kampf des Jah­res im Syn­chron schaff­ten es Ales­sia und Sophia sowie Mil­la mit ihrer Part­ne­rin vom TV Lies­tal Emi­ly Lüthi in das Fina­le. Lei­der klapp­te die Übung bei Mil­la und Emi­ly nicht ganz so gut, wes­we­gen sie nach dem drit­ten Ele­ment abbre­chen muss­ten. Ales­sia und Sophia zeig­ten eine Übung mit guter Syn­chro­ni­tät und beleg­ten so Rang 2.

Am Sonn­tag gin­gen unse­re älte­ren Tur­ne­rin­nen und Tur­ner an den Start. Mit der Kate­go­rie Juni­or Girls und Dje­la Wyss wur­de der Tag eröff­net. Hier zog sie als 2. Tur­ne­rin in das Fina­le ein und konn­te sich auch auf die­sem Rang auch am Schluss behaup­ten. Bei den Juni­or Eli­te Girls freu­te sich Mari Rüfe­nacht über Kon­kur­renz. Nach­dem sie beim letz­ten Wett­kampf wider­stands­los gewon­nen hat, mach­te sie es die­ses Mal noch span­nend. Im Fina­le turn­te sie ihre Übung durch, lan­de­te aber nach dem 10. Sprung auf der blau­en Umran­dung. Durch die­se Lan­dung bekam sie 2 Punk­te abge­zo­gen und sieg­te nur mit 0.2 Punk­ten Vor­sprung vor ihrer Kon­kur­ren­tin aus Zürich.

Bei den Erwach­se­nen gin­gen Livia Wid­mer und Sina Rüfe­nacht an den Start. Livia hat­te einen nicht ganz so guten Tag erwischt und muss­te ihre Übung spon­tan umstel­len. So reich­te es für sie am Ende auf Platz 3. Sina hin­ge­gen zeig­te ihre ersten kom­plet­ten Übun­gen im Vor­kampf in die­sem Jahr. Damit konn­te sie sich nicht nur für das Fina­le qua­li­fi­zie­ren, son­dern auch gleich den zwei­ten Rang bele­gen. Bei den Män­nern muss­te Liam Nil­sen, der sonst für sei­ne Sta­bi­li­tät bekannt ist, gleich zwei Mal auf der blau­en Abdeckung sei­ne Übung been­den. Den­noch schaff­te er den Sprung in das Fina­le wo er auf Sicher­heit setz­te und eine ein­fa­che­re Übung turn­te. Er beleg­te so Rang 6. In der Eli­te­ka­te­go­rie erwisch­te auch Elia Locher einen schwie­ri­gen Tag. Auch er muss­te zwei Mal sei­ne Übung auf der blau­en Umran­dung been­den. Im Fina­le bewies er den­noch sei­ne Ner­ven­stär­ke und turn­te sei­ne Übung gut durch. Mit die­ser Übung gewann er in die­ser Kategorie.

Im Syn­chron bei den Erwach­se­nen hol­ten Mari und Sina die Sil­ber­me­dail­le. Bei den Män­nern star­te­te Elia zusam­men mit Noël Steck. Nach einer Übung mit einer Top Syn­chro­ni­tät gelang es ihnen noch nicht die schwie­ri­ge­re Übung durch zu tur­nen. Nach dem Vor­kampf zog das Duo so den­noch als erstes in das Fina­le ein. Hier muss­ten sie lei­der wie­der die schwie­ri­ge Übung vor­zei­tig been­den. Am Ende wur­de es so Rang 6. Im Mixed Syn­chron schaff­ten es Liam und Livia sich gegen die Kon­kur­renz zu behaup­ten. Sie beleg­ten Rang 1.

Nun geht es für drei unse­rer Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten in die letz­te Vor­be­rei­tung nach Magg­lin­gen, um dann für die Euro­pa­mei­ster­schaf­ten direkt nach Ostern in Top­form zu sein. Der näch­ste natio­na­le Wett­kampf fin­det in Lau­sen am 18.4. statt.

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